Was ist eine Plantarfasziitis?
Die Plantarfaszie ist ein dickes Band aus Bindegewebe, das entlang der Fußsohle vom Fersenbein bis zu den Zehen verläuft.1Die widerstandsfähige Struktur trägt dazu bei, das Fußgewölbe zu erhalten, Stöße im gesamten Bein abzufedern und die Mittelfußgelenke beim Aufprall auf den Boden zu stabilisieren.2 Wenn dieses Gewebe geschädigt wird, lautet die medizinische Bezeichnung für die Erkrankung Plantarfasziitis.2
Was sind die Symptome einer Plantarfasziitis?
Die Schmerzen beginnen meist allmählich, oft nur an der Ferse, können aber manchmal entlang der gesamten Plantarfaszie auftreten.1,3 Die Symptome sind morgens normalerweise schlimmer und treten vor allem nach einer Aktivität auf, die den Fuß beansprucht, und nicht währenddessen.1
Was sind die Auslöser?
Eine Plantarfasziitis kann sich bei Menschen entwickeln, die lange Zeit auf den Beinen verbringen - sei es im Stehen, beim Gehen oder bei Sportarten mit viel Laufen und Springen. Auch Menschen mit einem hohen Fußgewölbe oder sehr flachen Füßen können in diesem Bereich Schmerzen entwickeln.1-3
Was verursacht eine Plantarfasziitis?
Bei manchen Menschen besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass sie eine Plantarfasziitis entwickeln, doch zu den weiteren Risikofaktoren gehören:1-3
- Regelmäßige Aktivitäten wie Laufen, Basketball, Tennis, Step-Aerobic und Tanzen
- Arbeiten in einer Umgebung, in der man den Großteil des Tages auf den Beinen verbringen muss
- Laufen auf hartem Untergrund und Bergtraining
- Das Tragen abgenutzter Sportschuhe, die die Füße bei harten Aufprallbelastungen nicht mehr ausreichend stützen
- Eine Schwangerschaft, die zu einer vorübergehenden Gewichtszunahme und hormonell bedingter Muskelentspannung führt - dadurch können Plattfüße entstehen
- Ein plötzlicher Aktivitätsschub nach einer Phase der Inaktivität
Die wichtigsten Tipps zur Vorbeugung und Behandlung von Plantarfasziitis
Bei der anfänglichen Selbstbehandlung wird der Druck auf die Plantarfaszie reduziert, um Linderung zu verschaffen. Hier sind einige Tipps, die zur Vorbeugung beitragen können:1-3
- Vermeiden Sie Sport auf harten Untergründen und entlasten Sie den Fuß so weit wie möglich
- Dehnen Sie regelmäßig Ihre Wadenmuskeln
- Wählen Sie Schuhe, die für Ihren Fußtyp, Ihren Laufstil und den jeweiligen Zweck geeignet sind
- Versuchen Sie abzunehmen, wenn Sie übergewichtig sind
- Tragen Sie Schuhe mit einem mittelhohen Absatz (bis zu 3 cm) und vermeiden Sie es, barfuß zu gehen oder flache Schuhe zu tragen
- Legen Sie bis zu 20 Minuten lang alle paar Stunden einen Eisbeutel oder einen Beutel mit gefrorenen Erbsen unter Ihre Ferse
Wenn die oben genannten Ratschläge nicht helfen und Sie starke Schmerzen und Beschwerden haben oder Schwierigkeiten beim Gehen feststellen, wenden Sie sich bitte an medizinisches Fachpersonal vor Ort, um weiteren ärztlichen Rat einzuholen. Möglicherweise werden orthopädische Hilfsmittel, einschließlich Einlagen, empfohlen.RB-M-03302. Lesen Sie immer die Gebrauchsanweisung